Nicht ganz freiwillig, muss der Freistaat Bayern sein Versammlungsgesetz wieder liberaler gestalten, nachdem die vorherige Verschärfung vom Bundesverfassungsgericht kassiert worden war.
Dagegen konnte sich die bayerische FDP mit der Forderung nach Abschaffung der präventiven Onlinedurchsuchung offenbar nicht durchsetzen. Da muss wohl wieder jemand auf eigene Rechnung nach Karlsruhe marschieren. Es ist ein Trauerspiel.
Quelle: dpa-Meldung via Bayerischer Landtag
posted by Stadler at 21:44
Kommentare deaktiviert für Bayern ändert Versammlungsgesetz
Nicht ganz freiwillig, muss der Freistaat Bayern sein Versammlungsgesetz wieder liberaler gestalten, nachdem die vorherige Verschärfung vom Bundesverfassungsgericht kassiert worden war.
Dagegen konnte sich die bayerische FDP mit der Forderung nach Abschaffung der präventiven Onlinedurchsuchung offenbar nicht durchsetzen. Da muss wohl wieder jemand auf eigene Rechnung nach Karlsruhe marschieren. Es ist ein Trauerspiel.
Quelle: dpa-Meldung via Bayerischer Landtag
posted by Stadler at 20:44
Kommentare deaktiviert für Bayern ändert Versammlungsgesetz
Das Bundesgesetzblatt ist seit kurzem über den sog. Bürgerzugang vollständig und frei zugänglich im Netz. Bislang gab es lediglich eine Nur-Lese-Version, bei der sich die Dokumente nicht abspeichern ließen.
posted by Stadler at 17:35
Das war mein erster Gedanke, als ich las, dass die Deutsche Kinderhilfe e.V. eine Gegenkampagne zur Onlinepetition gegen Netzsperren gestartet hat und u.a. vor Fußballstadien Unterschriften pro Netzblockaden sammeln möchte.
Die Dinge sind möglicherweise aber komplizierter. Die deutsche Kinderhilfe e.V. gilt nicht als seriös. Man wirft ihr vor, wirtschaftliche Interessen unter dem Deckmantel des Kinderschutzes zu verfolgen. Außerdem soll der Verein, beste Kontakte u.a. zu Ursula von der Leyen unterhalten oder zumindest unerhalten haben. Weht dieser Wind also aus Richtung des Familienministeriums?
Es dürfte nicht schwer sein, auf der Straße oder vor Fußballstadien Unterschriften zu bekommen, wenn man vorgibt, gegen Kinderpornografie zu kämpfen. Da wird so mancher unwissende Bürger bereitwillig unterschreiben. Solche Unterschriftenlisten kämen Frau von der Leyen freilich wie gerufen, nachdem die öffentliche Meinung zu den Netzsperren gerade zugunsten der Sperrkritiker kippt und die Ministerin zunehmend unter Druck gerät.
In der Politik wird mit allen Mitteln gekämpft und sei es auf dem Rücken missbrauchter Kinder. Politik und Geschäft unter dem Deckmantel der guten Tat. Die Kombination könnte stimmig sein.
posted by Stadler at 17:25
Kommentare deaktiviert für Deutsche Kinderhilfe lässt sich vor von der Leyens Wahlkampfkarren spannen
Das Bundesgesetzblatt ist seit kurzem über den sog. Bürgerzugang vollständig und frei zugänglich im Netz. Bislang gab es lediglich eine Nur-Lese-Version, bei der sich die Dokumente nicht abspeichern ließen.
posted by Stadler at 16:35
Kommentare deaktiviert für Bundesgesetzblatt jetzt vollständig online
Das war mein erster Gedanke, als ich las, dass die Deutsche Kinderhilfe e.V. eine Gegenkampagne zur Onlinepetition gegen Netzsperren gestartet hat und u.a. vor Fußballstadien Unterschriften pro Netzblockaden sammeln möchte.
Die Dinge sind möglicherweise aber komplizierter. Die deutsche Kinderhilfe e.V. gilt nicht als seriös. Man wirft ihr vor, wirtschaftliche Interessen unter dem Deckmantel des Kinderschutzes zu verfolgen. Außerdem soll der Verein, beste Kontakte u.a. zu Ursula von der Leyen unterhalten oder zumindest unerhalten haben. Weht dieser Wind also aus Richtung des Familienministeriums?
Es dürfte nicht schwer sein, auf der Straße oder vor Fußballstadien Unterschriften zu bekommen, wenn man vorgibt, gegen Kinderpornografie zu kämpfen. Da wird so mancher unwissende Bürger bereitwillig unterschreiben. Solche Unterschriftenlisten kämen Frau von der Leyen freilich wie gerufen, nachdem die öffentliche Meinung zu den Netzsperren gerade zugunsten der Sperrkritiker kippt und die Ministerin zunehmend unter Druck gerät.
In der Politik wird mit allen Mitteln gekämpft und sei es auf dem Rücken missbrauchter Kinder. Politik und Geschäft unter dem Deckmantel der guten Tat. Die Kombination könnte stimmig sein.
posted by Stadler at 16:25
Kommentare deaktiviert für Deutsche Kinderhilfe lässt sich vor von der Leyens Wahlkampfkarren spannen
Man wird mich jetzt wieder einen Verschwörungstheoretiker nennen, aber den Hinweis auf diesen Artikel bei Telepolis, wonach Deutschland in einem Ranking von „elektronischen Polizeistaaten“ weltweit bereits Platz 10 einnimmt, kann ich mir nicht verkneifen.
Denn mir erscheint das stimmig, ebenso wie der Umstand, dass England, USA und Frankreich noch vor uns gelistet sind.
Dass die (elektronische) Überwachung voranschreitet und die Bürgerrechte einen zunehmend schweren Stand haben, wird durch eine Fülle von grundrechtsbeschränkenden Gesetzesvorhaben der letzten gut 10 Jahre belegt, wie Großer Lauschangriff, Onlinedurchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, biometrische Ausweise, BKA-Gesetz und aktuell die Netzsperren. Wäre ein Teil dieser Gesetze nicht vom Bundesverfassungsgericht gestoppt worden, dann lägen wir ohnehin mit USA und dem UK gleichauf.
Gerade in diesem Land sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es keine demokratischen Überwachungsstaaten gibt. Das Grundgesetz sieht nur deshalb noch nicht wie Wolfgang Schäubles Arbeitsexemplar aus, weil das Verfassungsgericht die Fahne des freiheitlichen Rechtssaates noch hochhält.
posted by Stadler at 14:07
Man wird mich jetzt wieder einen Verschwörungstheoretiker nennen, aber den Hinweis auf diesen Artikel bei Telepolis, wonach Deutschland in einem Ranking von „elektronischen Polizeistaaten“ weltweit bereits Platz 10 einnimmt, kann ich mir nicht verkneifen.
Denn mir erscheint das stimmig, ebenso wie der Umstand, dass England, USA und Frankreich noch vor uns gelistet sind.
Dass die (elektronische) Überwachung voranschreitet und die Bürgerrechte einen zunehmend schweren Stand haben, wird durch eine Fülle von grundrechtsbeschränkenden Gesetzesvorhaben der letzten gut 10 Jahre belegt, wie Großer Lauschangriff, Onlinedurchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, biometrische Ausweise, BKA-Gesetz und aktuell die Netzsperren. Wäre ein Teil dieser Gesetze nicht vom Bundesverfassungsgericht gestoppt worden, dann lägen wir ohnehin mit USA und dem UK gleichauf.
Gerade in diesem Land sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es keine demokratischen Überwachungsstaaten gibt. Das Grundgesetz sieht nur deshalb noch nicht wie Wolfgang Schäubles Arbeitsexemplar aus, weil das Verfassungsgericht die Fahne des freiheitlichen Rechtssaates noch hochhält.
posted by Stadler at 13:07
Kommentare deaktiviert für Der elektronische Polizeistaat
Jörg-Olaf Schäfers erklärt auf netzpolitik.org wie der arglose Internetnutzer durch Linkverkürzer wie TinyURL oder mittels des sog.Prefetching ungewollt auf Seiten landen könnte, die auf der Sperrliste des BKA stehen.
Ach ja, Frau von der Leyen, das ist was Technisches. Ruhig mal lesen.
posted by Stadler at 09:53
Das Landgericht München I hat dem Kameramann des Films „Das Boot“ mit Urteil vom 07.05.2009 (Az.: 7 O 17694/08) einen Anspruch auf Auskunft über die Verwertung des Films seit dem Jahr 2002 zugesprochen.
Der Kameramann macht geltend, dass mit dem Film über die Jahre hinweg Erlöse erzielt wurden, die in einem auffälligen Missverhältnis zu seiner damaligen Vergütung stehen.
Der Anspruch des Kameramanns stützt sich auf das im Jahr 2002 neu in Kraft getretene Urhebervertragsrecht, wonach der (Mit-)Urheber einen Anspruch auf angemessene Vergütung hat und ihm auch eine weitere Beteiligung zusteht, wenn die ursprüngliche Vergütung in einem auffälligen Missverhältnis zu den Erträgen und Vorteilen aus der Nutzungn des Werks steht (§ 32a UrhG).
Quelle: Kostenlose Urteile
posted by Stadler at 08:56
Kommentare deaktiviert für Auskunftsanspruch eines Kameramanns über die Verwertung eines Films