Internet-Law

Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0

2.4.09

Telekom soll dem BKA Kundendaten zum Zwecke der Rasterfahndung übermittelt haben

Die Deutsche Telekom AG soll nach den Terroranschlägen 2001 dem BKA Millionen von Kundendaten zum Zwecke der Rasterfahndung übermittelt haben, berichtet die Frankfurter Rundschau.

Wenn das stimmt, würde das alle bisherigen Datenskandale in den Schatten stellen, weil der Staat unmittelbar involviert war und deshalb auch ein ganz massive und unmittelbare Grundrechtsverletzung vorliegt. Mal sehen, was der zuständige Law-And-Order Minister Schäuble dazu zu sagen hat. Aber vermutlich war das ja in seinem Sinne, für die Sicherheit der Bürger versteht sich.

posted by Stadler at 09:25  

2.4.09

Telekom soll dem BKA Kundendaten zum Zwecke der Rasterfahndung übermittelt haben

Die Deutsche Telekom AG soll nach den Terroranschlägen 2001 dem BKA Millionen von Kundendaten zum Zwecke der Rasterfahndung übermittelt haben, berichtet die Frankfurter Rundschau.

Wenn das stimmt, würde das alle bisherigen Datenskandale in den Schatten stellen, weil der Staat unmittelbar involviert war und deshalb auch ein ganz massive und unmittelbare Grundrechtsverletzung vorliegt. Mal sehen, was der zuständige Law-And-Order Minister Schäuble dazu zu sagen hat. Aber vermutlich war das ja in seinem Sinne, für die Sicherheit der Bürger versteht sich.

posted by Stadler at 08:25  

1.4.09

Rechtliche Anforderungen an Unternehmenswebsites

Habe das Skript meines Vortrags „Rechtliche Anforderungen an Firmenwebsites“, vom 25.03.09 bei der IHK Regensburg, auf unserer Kanzleisite eingestellt.

posted by Stadler at 13:50  

1.4.09

Tötungstrainingssoftware

Der bayerische Innenminister kritisiert im Kontext der Killerspiele-Diskussion auch die „Tötungstrainingssoftware“ der US-Army. Der Ausdruck war mir neu.
Quelle: Pressemitteilung der CSU-Fraktion vom 31.03.09

posted by Stadler at 13:17  

1.4.09

Rechtliche Anforderungen an Unternehmenswebsites

Habe das Skript meines Vortrags „Rechtliche Anforderungen an Firmenwebsites“, vom 25.03.09 bei der IHK Regensburg, auf unserer Kanzleisite eingestellt.

posted by Stadler at 12:50  

1.4.09

Tötungstrainingssoftware

Der bayerische Innenminister kritisiert im Kontext der Killerspiele-Diskussion auch die „Tötungstrainingssoftware“ der US-Army. Der Ausdruck war mir neu.
Quelle: Pressemitteilung der CSU-Fraktion vom 31.03.09

posted by Stadler at 12:17  

1.4.09

BMI-Bericht über technische Möglichkeiten der Entfernung bzw.Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet

Das Bundesinnenministerium hat einen Bericht über technische Möglichkeiten der Entfernung bzw. Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet verfasst, der zur Vorlage an den Innenausschuss des Bundestages dient.

Das liest sich an manchen Stellen so, als hätte sich Klein-Fritzchen Gedanken zum Internet gemacht.

posted by Stadler at 11:45  

1.4.09

Update: LG Karlsruhe: Durchsuchung wegen mittelbaren Links auf dänische Sperrliste

Mein Beitrag vom 30.03.09 „LG Karlsruhe: Durchsuchung wegen mittelbaren Links auf dänische Sperrliste war statthaft“ hat ein erhebliches Echo verursacht und mir, wenn auch nur vereinzelt den Vorwurf einer verzerrenden Darstellung eingebracht.

Deshalb hierzu noch ein paar Worte. Die Sachverhaltsschilderung in meinem Ausgangsbeitrag ist zutreffend und sogar deutlich präziser, als das was in den Beschlüssen der beiden Gerichte zu lesen ist. Mir liegen zu dem Vorgang zugegebenermaßen noch weitere Unterlagen vor, die meine Einschätzung bestätigen.

Ich habe ganz gezielt eine Passage, die die rechtliche Würdigung und nicht die Sachverhaltsdarstellung betrifft, aus dem Beschluss hervorgehoben zitiert, weil ich sie für zentral und auch bezeichnend halte. Eine Hervorhebung ist keine Verfälschung. Jeder kann die beiden gerichtlichen Beschlüsse vollständig lesen und dazu den Beitrag „dänische Zensurliste“ des Blogs „Schutzalter“, der nach wie vor online ist und sich selbst eine Meinung bilden.

Allein der Umstand, dass ich den Blogbeitrag „dänische Zensurliste“ hier nicht verlinke, zeigt, dass der Einschüchterungseffekt, den Art. 5 Grundgesetz gerade verhindern möchte, bereits eingetreten ist. Und das geht sicher nicht nur mir so. Diese Form der Strafverfolgung beeinträchtigt die kritische Diskussion über Access-Sperren und ausländische Sperrlisten. Das ist auch der Grund dafür, dass ich dieses Thema überhaupt aufgegriffen und in meinem Blog thematisiert habe.

Wenn man zudem weiß, dass im Zusammenhang mit der Verlinkung und Auseinandersetzung mit ausländischen Sperrlisten gegen den Betreiber des Blogs Schutzalter ebenfalls ermittelt wird und beim Inhaber der Domain „wikileaks.de“ Wohnräume ohne richterlichen Beschluss durchsucht wurden, ergibt sich in der Gesamtschau ein bedenkliches Bild der Strafverfolgung in diesem Bereich. Wir sehen uns einer Strafjustiz gegenüber, die gerade auch Gegner und Kritiker von Access-Sperren pönalisiert und dies wie ich finde mit z.T. konstruierter und haarsträubender Begründung. Und hierüber sollte die Öffentlichkeit und die Netz-Community informiert werden.

posted by Stadler at 10:46  

1.4.09

BMI-Bericht über technische Möglichkeiten der Entfernung bzw.Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet

Das Bundesinnenministerium hat einen Bericht über technische Möglichkeiten der Entfernung bzw. Sperrung kinderpornografischer Inhalte im Internet verfasst, der zur Vorlage an den Innenausschuss des Bundestages dient.

Das liest sich an manchen Stellen so, als hätte sich Klein-Fritzchen Gedanken zum Internet gemacht.

posted by Stadler at 10:45  

1.4.09

Update: LG Karlsruhe: Durchsuchung wegen mittelbaren Links auf dänische Sperrliste

Mein Beitrag vom 30.03.09 „LG Karlsruhe: Durchsuchung wegen mittelbaren Links auf dänische Sperrliste war statthaft“ hat ein erhebliches Echo verursacht und mir, wenn auch nur vereinzelt den Vorwurf einer verzerrenden Darstellung eingebracht.

Deshalb hierzu noch ein paar Worte. Die Sachverhaltsschilderung in meinem Ausgangsbeitrag ist zutreffend und sogar deutlich präziser, als das was in den Beschlüssen der beiden Gerichte zu lesen ist. Mir liegen zu dem Vorgang zugegebenermaßen noch weitere Unterlagen vor, die meine Einschätzung bestätigen.

Ich habe ganz gezielt eine Passage, die die rechtliche Würdigung und nicht die Sachverhaltsdarstellung betrifft, aus dem Beschluss hervorgehoben zitiert, weil ich sie für zentral und auch bezeichnend halte. Eine Hervorhebung ist keine Verfälschung. Jeder kann die beiden gerichtlichen Beschlüsse vollständig lesen und dazu den Beitrag „dänische Zensurliste“ des Blogs „Schutzalter“, der nach wie vor online ist und sich selbst eine Meinung bilden.

Allein der Umstand, dass ich den Blogbeitrag „dänische Zensurliste“ hier nicht verlinke, zeigt, dass der Einschüchterungseffekt, den Art. 5 Grundgesetz gerade verhindern möchte, bereits eingetreten ist. Und das geht sicher nicht nur mir so. Diese Form der Strafverfolgung beeinträchtigt die kritische Diskussion über Access-Sperren und ausländische Sperrlisten. Das ist auch der Grund dafür, dass ich dieses Thema überhaupt aufgegriffen und in meinem Blog thematisiert habe.

Wenn man zudem weiß, dass im Zusammenhang mit der Verlinkung und Auseinandersetzung mit ausländischen Sperrlisten gegen den Betreiber des Blogs Schutzalter ebenfalls ermittelt wird und beim Inhaber der Domain „wikileaks.de“ Wohnräume ohne richterlichen Beschluss durchsucht wurden, ergibt sich in der Gesamtschau ein bedenkliches Bild der Strafverfolgung in diesem Bereich. Wir sehen uns einer Strafjustiz gegenüber, die gerade auch Gegner und Kritiker von Access-Sperren pönalisiert und dies wie ich finde mit z.T. konstruierter und haarsträubender Begründung. Und hierüber sollte die Öffentlichkeit und die Netz-Community informiert werden.

posted by Stadler at 09:46  
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