Internet-Law

Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0

18.6.12

Die Speicherpraxis der TK-Unternehmen

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung berichtet aktuell über eine Erhebung der Bundesnetzagentur zur Praxis der Speicherung von Verbindungs- und Staandortdaten durch TK-Unternehmen.

Danach werden z.B. Standortdaten von der Telekom für 30 Tage und von Vodafone sogar für 210 Tage gespeichert. Auch bei Verbindungsdaten ist – selbst bei Flatrates – eine Speicherdauer von 30 Tagen nicht ungewöhnlich, einige Anbieter speichern sogar noch deutlich länger.

Ähnliche Zahlen – die allerdings im Detail differieren – ergeben sich aus einem Leitfaden der Generalstaatsanwaltschaft München.

Wenn man sich dazu noch vor Augen führt, welch eine Fülle an Einzelbefugnissen im Bereich der Telekommuniaktion-Überwachung tatsächlich existiert, ergibt sich in der Gesamtschau ein durchaus beunruhigendes Bild.

posted by Stadler at 17:15  

3 Kommentare »

  1. Die Einzige Möglichkeit
    Füll Funk mit Unsinn
    Damit die Speicher Voll werden
    Beim Militär hat es auch Funktioniert in Kriegen ;)

    Und bei der EDV ist es Schade das ein GrossTeil der Bevölkerung sich so schlecht damit Auskennt,sonst könnte jeder 500 Emails pro Tag verschicken mit wirren Zahlen Buchstaben Einerlei Vollautomatisch ;)

    Und Das Alles zum Wohle des Deutschen Volkes im Namen des Volkes ;)

    Comment by Guido Waldenmeier — 18.06, 2012 @ 17:58

  2. nette Idee Guido, doch am Ende holt man sich das Geld doch wieder beim Buerger.

    Comment by Oliver — 18.06, 2012 @ 20:24

  3. Die Telekom baut weitere Datenbestände mit einer Speicherdauer von angeblich 3 Monaten auf:
    http://foren.t-online.de/foren/read/service/entertain-nutzung/fernsehen-und-videoload/erfasung-der-entertain-nutzungsdaten,709,9887698.html

    Selbstverständlich nur mit kundenunfreundlichem opt-out

    Comment by Stefan — 19.06, 2012 @ 15:26

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