Internet-Law

Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0

27.5.09

Australische Sperrliste führt nur zu 32 % kinderpornografische Inhalte

Die australische Regierung musste einräumen, dass es sich bei weniger als 32 % der auf ihrer Sperrliste geführten Angebote tatsächlich um solche mit kinderpornografischen Inhalten handelt. Wodurch wiederum bestätigt wird, dass fast 70 % der aufgeführten Sites zu Unrecht gesperrt werden.

Die Quote wird in Deutschland sicherlich auch nicht besser sein, sollte der geplante § 8a TMG tatsächlich Gesetz werden.
Quelle: Wikileaks

posted by Stadler at 17:23  

2 Kommentare »

  1. Nunja, wenn die von manchen Verbänden geforderte Ausweitung auf (Schein) Jugenporno stattfinden soll, so kann es durchaus sein dass die Liste kaum “Fehleinträge” enthält
    Schaut man sich Dokumentation von Dänemark (?) an, so wird man feststellen dass hier viele sogn. Teen Seiten (18-25) gesperrt sind.Die Definition von Jugenporno lässt auf Grund der Subjektiven Einschätzung des alters sehr viel mehr Freiheisgrade dort zu.Die Verantwortlichen werden somit stets argumentieren die Personen sähen wie 17 aus… Widerlegen lässt sich sowas freilich schwer, stattdessen es handelt sich wirklich um eine Seite wie “Frauen ab 40″ oder schlichtweg unrelavante Seiten… JuPo mit aufzunehmen hat für die Beführworter gleich mehr Vorteile….Die Wahren gründe liegen sicher nicht dem Schutze der Jugend

    Comment by Anonymous — 27.05, 2009 @ 19:48

  2. @Anonym

    Diese 32% beinhalten schon die Abbildung von möglicherweise 17-jährigen. Steht zumindest in der Zusammenfassung von Wikileaks (“images of persons appearing to be under the age of 18″), im Protokoll der Anhörung finde ich die Abgrenzung allerdings nicht so deutlich.

    Comment by Anonymous — 28.05, 2009 @ 09:09

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