4.11.09

Quelle: Insolvenzverwalter will Kundendaten verscherbeln

Endlich hat der Insolvenzverwalter von Quelle doch noch etwas gefunden, das sich versilbern lässt. Die Daten von 8 Millionen Kunden.

Nur gut, dass die Lobbyisten bei der jüngsten Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes die Abschaffung des Listenprivileg (§ 28 Abs. 3 S. 2 BDSG) gerade noch abwenden konnten. Denn sonst würde die notleidende Insolvenzmasse von Quelle noch schlechter dastehen. Vielleicht bekommt der Insolvenzverwalter jetzt aber auch massenhaft Schreiben von Quellekunden, die der Weitergabe ihrer Daten widersprechen. Zu wünschen wäre es ihm.

Die Verbraucherzentrale bietet den Kunden ein entsprechendes Musterschreiben.

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4 Kommentare:

Anonymous doppelfish meinte...

Und das ausgerechnet jetzt, wo sich die Kunden gierig auf die Schnäppchen stürzen.

Hoffentlich ist noch Arbeitskraft übrig, um die Widerspruchsschreiben zu beantworten. Geht ja schließlich alles von der Insolvenzmasse ab.

4. November 2009 23:12  
Anonymous Britta Stahl meinte...

Wie kann man denn auf eine so irrwitzige Idee kommen? Kundendaten zu verscherbeln?
Das kann doch nie und nimmer rechtens sein, denn ich habe meine Daten ja nur diesem einen Unternehmen gegeben, oder?

5. November 2009 13:14  
Anonymous Anonym meinte...

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe die Chance sofort genutzt und das insolvente Unternehmen "informiert".

5. November 2009 18:39  
Anonymous doppelfish meinte...

Britta Stahl: Doch-doch, das geht. Siehe oben, Abteilung "Listenprivileg". Wäre aber nicht zu weit hergeholt, mal zu fragen, ob man das nicht mal ändern sollte.

5. November 2009 22:21  

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