8.9.09

Kinderpornografie verlagert sich zunehmend in P2P-Netze

Kinderpornografische Inhalte verlagern sich immer stärker in P2P-Netzwerke, wie das Child Exploitation and Online Protection Centre (CEOP)in seinem jährlichen Bericht feststellt. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein Artikel auf gulli zum Thema.

Unter völliger Missachtung dieser Realitäten hat man in Deutschland gerade das sog. Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, das Access-Provider verpflichtet, kinderpornografische Inhalte im WWW zu blockieren. Das wird den vom CEOP beobachteten Effekt sicherlich nur verstärken. Sofern das Zugangsschwerungsgesetz überhaupt in Kraft tritt. Wie man hört, hat selbst Bundesjustizminsiterin Zypries gestern auf einer Veranstaltung in Köln Zweifel daran geäußert, dass das Gesetz tatsächlich kommt.

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3 Kommentare:

Anonymous Anonym meinte...

Access-Provider = Internetzugangsprovider

8. September 2009 19:54  
Blogger Pavement meinte...

Warum nicht Internetzzugangsanbieter?

8. September 2009 22:46  
Anonymous Anonym meinte...

Die klassischen P2P Netzwerk sind nur ein Übergang und für die Anbieter viel zu riskant. Daher werden sie dort nicht lange bleiben, wenn der Bericht (hab ihn selbst nicht gelesen) überhaupt die richtigen Schlüsse zieht.

KiPo verlagert sich am Ende in anonyme Netze wie das TOR Netzwerk. Da ist dann kein rankommen mehr.

Die meisten glauben, dass das TOR Netzwerk nur ein anonymer Tunnel ist. Ist es aber nicht. Es bietet auch anonyme Webserver.

Was kann es für solche Anbieter besseres geben?

Die Politik sollte wirklich langsam aufwachen, bevor sie das Problem so weit da reindrängt, dass man wirklich nicht mehr ran kommt.

Für weitere Infos bieten sich diese Videos an:

http://www.youtube.com/watch?v=eH_MtZmpUYI

http://www.youtube.com/watch?v=HM7dTnRpFK0

8. September 2009 23:13  

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