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	<title>Kommentare zu: Keine Chance für BLAWGS?</title>
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	<description>Onlinerecht und Bürgerrechte 2.0</description>
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		<title>Von: M. Boettcher</title>
		<link>http://www.internet-law.de/2010/07/keine-chance-fur-blawgs.html/comment-page-1#comment-1780</link>
		<dc:creator>M. Boettcher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:38:32 +0000</pubDate>
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		<description>Welche Berufsgruppe könnte denn für sich in Anspruch nehmen, in Blogs nicht vor allem zu Marketingszwecken zu betreiben, ein großes Themenspektrum abzudecken, nachweisbar wissenschaftlich relevant zu sein und fühlbar zum gesellschaftlichen Diskurs bei zu tragen? Juristen ja angeblich oder tatsächlich nicht. Mediziner vielleicht? Oder Lehrer/Pädagogen, Ingenieure, Verwaltungsangestellte, Kaufleute, Handwerker, Banker, Politiker, Soziologen, Journalisten usw.? 

Vielleicht sind  diejenigen, die regelmäßig online Notizen, eigene wie fremde Gedanken publizieren, gar nicht erpicht darauf den Kriterien von Relevanz bis wissenschaftlich zu genügen? Und die Leser der Blogs sind es ggf. ja auch zufrieden. Kurz: was soll das Ganze?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Berufsgruppe könnte denn für sich in Anspruch nehmen, in Blogs nicht vor allem zu Marketingszwecken zu betreiben, ein großes Themenspektrum abzudecken, nachweisbar wissenschaftlich relevant zu sein und fühlbar zum gesellschaftlichen Diskurs bei zu tragen? Juristen ja angeblich oder tatsächlich nicht. Mediziner vielleicht? Oder Lehrer/Pädagogen, Ingenieure, Verwaltungsangestellte, Kaufleute, Handwerker, Banker, Politiker, Soziologen, Journalisten usw.? </p>
<p>Vielleicht sind  diejenigen, die regelmäßig online Notizen, eigene wie fremde Gedanken publizieren, gar nicht erpicht darauf den Kriterien von Relevanz bis wissenschaftlich zu genügen? Und die Leser der Blogs sind es ggf. ja auch zufrieden. Kurz: was soll das Ganze?</p>
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		<title>Von: Stadler</title>
		<link>http://www.internet-law.de/2010/07/keine-chance-fur-blawgs.html/comment-page-1#comment-1761</link>
		<dc:creator>Stadler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:29:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.internet-law.de/?p=2728#comment-1761</guid>
		<description>Die Frage ist m.E. weniger, ob man Blogs für zitierfähig hält, sondern ob einzelne Beiträge es sind. Und ich lese immer wieder einzelne Beiträge - z.B. bei &lt;a href=&quot;http://www.telemedicus.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Telemedicus&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.retosphere.de/offenenetze/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Offene Netze und Recht&lt;/a&gt; - die ich mir ohne weiteres auch in MMR, CR oder K&amp;R vorstellen könnte. Andererseits lese ich in juristischen Fachzeitschriften manchmal Entscheidungsanmerkungen, die es in Blogs früher und besser gibt. 

Ich möchte dem Kollegen Neldner zustimmen, denn Blogs und Fachzeitschriften bieten sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Ein Blogbeitrag wird häufig erst durch die sich anschließende Diskussion aufgewertet, die zumindest in manchen Fällen zu einem interessanten Meinungsaustausch führt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist m.E. weniger, ob man Blogs für zitierfähig hält, sondern ob einzelne Beiträge es sind. Und ich lese immer wieder einzelne Beiträge &#8211; z.B. bei <a href="http://www.telemedicus.info/" rel="nofollow">Telemedicus</a> oder <a href="http://www.retosphere.de/offenenetze/" rel="nofollow">Offene Netze und Recht</a> &#8211; die ich mir ohne weiteres auch in MMR, CR oder K&amp;R vorstellen könnte. Andererseits lese ich in juristischen Fachzeitschriften manchmal Entscheidungsanmerkungen, die es in Blogs früher und besser gibt. </p>
<p>Ich möchte dem Kollegen Neldner zustimmen, denn Blogs und Fachzeitschriften bieten sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Ein Blogbeitrag wird häufig erst durch die sich anschließende Diskussion aufgewertet, die zumindest in manchen Fällen zu einem interessanten Meinungsaustausch führt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Neldner</title>
		<link>http://www.internet-law.de/2010/07/keine-chance-fur-blawgs.html/comment-page-1#comment-1759</link>
		<dc:creator>RA Neldner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:35:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.internet-law.de/?p=2728#comment-1759</guid>
		<description>Ich denke auch Fachzeitschriften und Blogs schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern sollten sich vielmehr ergänzen, weil die Stärken und Schwächen unterschiedliche sind.

Die Blogs eignen sich eher zur schnellen Diskussion zum Teil sehr spezieller Probleme, Zeitschriften mehr für &quot;Kurzmonographien&quot;. 

Auch die Debattenkultur ist eine andere: Im Internet ist der Leser eigentlich stets gezwungen, das Gelesene auf seine Stichhaltigkeit zu überprüfen, eben weil auch so viel Unsinn geschrieben wird.
Bei gedruckten Artikeln ist es dagegen so, dass publizierte Thesen allein durch die Tatsache des Erscheinens in einer Fachzeitschrift noch ein Autoritätsargument auf ihrer Seite haben. Das ist zwar fragwürdig aber es funktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch Fachzeitschriften und Blogs schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern sollten sich vielmehr ergänzen, weil die Stärken und Schwächen unterschiedliche sind.</p>
<p>Die Blogs eignen sich eher zur schnellen Diskussion zum Teil sehr spezieller Probleme, Zeitschriften mehr für &#8220;Kurzmonographien&#8221;. </p>
<p>Auch die Debattenkultur ist eine andere: Im Internet ist der Leser eigentlich stets gezwungen, das Gelesene auf seine Stichhaltigkeit zu überprüfen, eben weil auch so viel Unsinn geschrieben wird.<br />
Bei gedruckten Artikeln ist es dagegen so, dass publizierte Thesen allein durch die Tatsache des Erscheinens in einer Fachzeitschrift noch ein Autoritätsargument auf ihrer Seite haben. Das ist zwar fragwürdig aber es funktioniert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kartellblog.</title>
		<link>http://www.internet-law.de/2010/07/keine-chance-fur-blawgs.html/comment-page-1#comment-1758</link>
		<dc:creator>Kartellblog.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:09:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.internet-law.de/?p=2728#comment-1758</guid>
		<description>Das Thema Blawgs und Rechtswissenschaft führt in die Irre. Warum Wissenschaftler Blawgs nicht zitieren, hat denklogisch nichts mit der Frage zu tun, warum Wissenschaftler nicht bloggen. Ersteres hat zwei simple Gründe: Erstens, welcher deutsche Blawg hat aus wissenschaftlicher Sicht für ein Zitat hinreichend Substanz? Nennen Sie ihn. Zweitens, Posts werden editiert, also weiss der Autor eines Aufsatzes o.ä. beim Zitieren heute nicht, ob morgen noch im Post steht, worauf er heute Bezug nimmt. Zweiteres ist primär ein kulturelles Thema. Das wird sich durch einen Zirkelschluss (&quot;bloggen, weil in Fachwelt wahrgenommen&quot; zu &quot;Fachwelt nimmt wahr, weil bloggen&quot;) wahrscheinlich nicht ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Blawgs und Rechtswissenschaft führt in die Irre. Warum Wissenschaftler Blawgs nicht zitieren, hat denklogisch nichts mit der Frage zu tun, warum Wissenschaftler nicht bloggen. Ersteres hat zwei simple Gründe: Erstens, welcher deutsche Blawg hat aus wissenschaftlicher Sicht für ein Zitat hinreichend Substanz? Nennen Sie ihn. Zweitens, Posts werden editiert, also weiss der Autor eines Aufsatzes o.ä. beim Zitieren heute nicht, ob morgen noch im Post steht, worauf er heute Bezug nimmt. Zweiteres ist primär ein kulturelles Thema. Das wird sich durch einen Zirkelschluss (&#8220;bloggen, weil in Fachwelt wahrgenommen&#8221; zu &#8220;Fachwelt nimmt wahr, weil bloggen&#8221;) wahrscheinlich nicht ändern.</p>
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		<title>Von: Henning Krieg</title>
		<link>http://www.internet-law.de/2010/07/keine-chance-fur-blawgs.html/comment-page-1#comment-1757</link>
		<dc:creator>Henning Krieg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 06:56:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.internet-law.de/?p=2728#comment-1757</guid>
		<description>Aehem, Einspruch: Ich habe in der Tat auch erwaehnt, dass juristische Blawgs in den Staaten - im Ueberblick betrachtet - einen besseren Stand haben. Als Hauptthese meines Beitrags sehe ich diese Aeusserung jedoch nicht. Ich habe den Beitrag ja bewusst als &quot;eine Provokation&quot; betitelt - nicht aber als &quot;Polemik&quot; (ich war zwar kurz versucht, dass Ganze als Polemik zu formulieren, hielt die Provokation dann aber fuer zweckdienlicher).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aehem, Einspruch: Ich habe in der Tat auch erwaehnt, dass juristische Blawgs in den Staaten &#8211; im Ueberblick betrachtet &#8211; einen besseren Stand haben. Als Hauptthese meines Beitrags sehe ich diese Aeusserung jedoch nicht. Ich habe den Beitrag ja bewusst als &#8220;eine Provokation&#8221; betitelt &#8211; nicht aber als &#8220;Polemik&#8221; (ich war zwar kurz versucht, dass Ganze als Polemik zu formulieren, hielt die Provokation dann aber fuer zweckdienlicher).</p>
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